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NEWS


 

 

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Bildung braucht bessere Bedingungen

 

Liebe Schulleitung,
 
Liebe Schulelternbeiratsvertreter,
Liebe Eltern,
 

wir halten die abqualifizierende, mißachtende Bezahlung der Grundschullehrer in der Tat für falsch: 

Kinder benötigen bereits in der KITA und dann gerade in der Grundschule optimale Förderung, denn hier werden die Grundlagen gelegt. 

Die niedrigere Einstufung dürfte bereits in der Entscheidung für ein Studium dazu geführt haben, daß Standesdünkel entsteht und Menschen, die als künftige Lehrkräfte gerade hier benötigt werden und geeignet wären, sich für ein anderes Studium entscheiden. Jetzt auch noch qua KuMi das Niveau runterzufahren, belegt zum einen eine verfehlte Schulpolitik seit Jahren, führt aber zwangsläufig dazu, daß Kinder in den nächsten Jahren nicht nur nicht optimal, sondern nicht einmal ausreichend gefördert werden (können) - die dadurch entstehende Delle werden später alle - auch die Solidargemeinschaft - zu spüren bekommen.

 
Falls wir also etwas dazu beitragen könnten, hier die Weichen ganz schnell anders zu stellen, wäre das prima.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Flyer :Bildung in der

digitalen Welt

download unter:  http://www.stadtelternbeirat-marburg.de/download/flyer-bildung-in-der-digitalen-welt/ 

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Der STEB vernetzt sich

Mit Hilfe des Fachdienst Schule Herrn Etzelmüller und der Leiterin des Medienzentrum Frau Herzberger-Boss wurden Email-Adressen für die Elternbeiräte (SEB) an den Marburger Schulen eingerichtet, die eine Vernetzung zwischen Schul-, Stadt-, Kreis-, Landes- und Bundeselternbeirat, sowie den Behörden und Institutionen ermöglicht und vereinfacht.

Wir bedanken uns!

 

Wie die Schulelternbeiräte der Marburger Schulen erreichbar sind, finden Sie unter:

http://www.stadtelternbeirat-marburg.de/vernetzung-des-steb/erreichbarkeit-der-schuleleternbeiraete-der-marburger-schulen/

 

 

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„Schöne, aber auch schmutzige Ecken“

Über Risiken und Gefahren der neuen Medien referierten Vertreter vom Schulamt Marburg-Biedenkopf, des Vereins „Make-IT-save“ sowie Staatsanwalt Oliver Rust an der Astrid-Lindgren-Schule am Richtsberg.
Markus Zaumbrecher und Sahra Luckemeyer referierten über den Umgang der Schüler mit Smartphones.Foto: Arnd Hartmann

Markus Zaumbrecher und Sahra Luckemeyer referierten über den Umgang der Schüler mit Smartphones.

http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Schoene-aber-auch-schmutzige-Ecken

 

Internetnutzung durch Schüler:

Stadtelternbeirat lud zu Info-Abend ein über Risiken und Gefahren der neuen Medien referierten Vertreter vom Schulamt Marburg-Biedenkopf, des Vereins „Make-IT-save“ sowie Staatsanwalt Oliver Rust an der Astrid-Lindgren-Schule am Richtsberg. (von Arnd Hartmann Marburg)

Apps, soziale Netz-werke sowie Chat-Dienste und digitale Spiele gehören laut der Kinder-und-Medien-Studie von 2014 zu den wichtigsten Freizeitaktivitäten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Von den Befragten hatten rund „99 Prozent einen Zugang zum Netz im eigenen Haushalt“, sagte Staatsanwalt Rust zu Beginn seines Referates.

Ebenso ist die weite Verbreitung von Smartphones bei den Kindern im Schulalltag angekommen. Die Kommunikation unter den Schülern spielt dabei die Hauptrolle. Ob Whats-App, Snapchat oder Facebook: Neben den Möglichkeiten der Vernetzung spielen die Risiken eine ebenso gleichgestellte Rolle in der Medienkompetenz.

Zu den Risiken zählten vor allem die schnelle Teilung von Inhalten, seien es freizügige Selbstporträts, dem sogenannte „Sexting“, oder die Verletzung von Persönlichkeitsrechten beim „Cybermobbing“. Kinder und Jugendliche tragen bei der Nutzung der mobilen Endgeräte eine wichtige Verantwortung, welche oftmals unterschätzt wird, und das „bleibt immer noch ein sehr großes Problem“, sagte der Marburger Jurist. Er riet den Eltern, ihren Sprösslingen erst dann ein Smartphone in die Hand zu geben, „wenn diese über eine bestimmte Selbstreflexion verfügen“.

Dennoch bergen auch auf den ersten Blick harmlose Internetforen eine Vielzahl an Gefahren. So nannte Rust beispielhaft das „Cybergrooming“, ein sexuell motiviertes Anschreiben von Kindern und Jugendlichen durch erwachsene, fremde Per-sonen.

„Das Internet ist wie eine Stadt, es gibt schöne aber auch schmutzige Ecken“, betonten Sahra Luckemeyer und Markus Zaumbrecher vom Marburger Schulamt. Unprofessionelle Apps und Bezahldienste lauern immer wieder als verfügbares Risiko für die Schüler.

Die zentrale Frage, ab wann ein Schulkind von seinen Eltern ein Smartphone zur Verfügung gestellt bekommen sollte, beantworteten die Medienpädagogen so: In der Grundschule kein Handy, ab der fünften Klasse ein normales Handy ohne Internet und ab der siebten und achten Klasse dann erst ein Smartphone.

Das bedeute aber auch für die Eltern, „sich gemeinsam mit dem Medien-Verhalten ihrer Kinder auseinanderzusetzen“, sagte Zaumbrecher. „Denn diese sind oftmals das letzte Sicherheitsnetz“. Ebenso raten die Experten davon ab, dass die Kids ihr Smartphone noch mit ins Bett nehmen, da der Drang ,dieses immer wieder zu benutzen, Schlafmangel nur begünstigt.

Zum Schluss stellte Vereinsvorstand Birgit von Bargen der Elternrunde das Projekt „Make- IT-save“ vor. Die Initiative widmet sich der Medienbildungsarbeit von Jugendlichen, die wiederum ihre Kenntnisse an andere junge Leute weiterver-mitteln. So zeigten die Mar-tin-Luther-Schüler Melissa und David, was sie beim EU-Pilot-projekt zum Thema WhatsApp-Nutzersicherheit bereits gelernt haben.