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NEWS


 

 

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Bildung braucht bessere Bedingungen

 

Liebe Schulleitung,
 
Liebe Schulelternbeiratsvertreter,
Liebe Eltern,
 

wir halten die abqualifizierende, mißachtende Bezahlung der Grundschullehrer in der Tat für falsch: 

Kinder benötigen bereits in der KITA und dann gerade in der Grundschule optimale Förderung, denn hier werden die Grundlagen gelegt. 

Die niedrigere Einstufung dürfte bereits in der Entscheidung für ein Studium dazu geführt haben, daß Standesdünkel entsteht und Menschen, die als künftige Lehrkräfte gerade hier benötigt werden und geeignet wären, sich für ein anderes Studium entscheiden. Jetzt auch noch qua KuMi das Niveau runterzufahren, belegt zum einen eine verfehlte Schulpolitik seit Jahren, führt aber zwangsläufig dazu, daß Kinder in den nächsten Jahren nicht nur nicht optimal, sondern nicht einmal ausreichend gefördert werden (können) - die dadurch entstehende Delle werden später alle - auch die Solidargemeinschaft - zu spüren bekommen.

 
Falls wir also etwas dazu beitragen könnten, hier die Weichen ganz schnell anders zu stellen, wäre das prima.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Flyer :Bildung in der

digitalen Welt

download unter:  http://www.stadtelternbeirat-marburg.de/download/flyer-bildung-in-der-digitalen-welt/ 

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Der STEB vernetzt sich

Mit Hilfe des Fachdienst Schule Herrn Etzelmüller und der Leiterin des Medienzentrum Frau Herzberger-Boss wurden Email-Adressen für die Elternbeiräte (SEB) an den Marburger Schulen eingerichtet, die eine Vernetzung zwischen Schul-, Stadt-, Kreis-, Landes- und Bundeselternbeirat, sowie den Behörden und Institutionen ermöglicht und vereinfacht.

Wir bedanken uns!

 

Wie die Schulelternbeiräte der Marburger Schulen erreichbar sind, finden Sie unter:

http://www.stadtelternbeirat-marburg.de/vernetzung-des-steb/erreichbarkeit-der-schuleleternbeiraete-der-marburger-schulen/

 

 

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Konferenz „Campus All In“

Studienerfolg zu oft abhängig von der Bildungsherkunft – Konferenz ‚Campus Marburg All In’

Die Vernetzung der ­Marburger Akteure in Sachen Bildung für junge Menschen mit Migrations­hintergrund war das Hauptthema der Konferenz „Campus All In“.

Marburg 24.5.2016 (pm/red) Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die nach ihrem in Deutschland abgelegten Abitur ein Studium aufnehmen, verlassen oft die Hochschule vorzeitig. Der Studienerfolg der sogenannten „BildungsinländerInnen“ liegt mit 59 Prozent deutlich hinter dem der deutschen Studierenden (76 Prozent). Das ergibt eine Studie des DAAD. Als Ursachen für den Studienabbruch werden sprachliche Defizite, mangelnde Integration und Schwierigkeiten bei Studienfinanzierung anCampus all inCampus all ingegeben.

Bestätigt werden diese Zahlen auch von der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks von 2013. Sie zeigt: Der Studienerfolg ist noch immer allzu oft abhängig von der Bildungsherkunft des Einzelnen. Um das zu ändern, hat das Studentenwerk Marburg das Pilotprojekt ‚Campus Marburg All In‘ gestartet, das vom Deutschen Studentenwerk begleitet und von der Stiftung Mercator unterstützt wird.

„Unser Projekt basiert im Wesentlichen auf der Vernetzung der Akteure, die durch ihr Zutun dabei mitwirken können, Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund den Weg zu einem Hochschulstudium zu erleichtern oder gar zu ermöglichen; also Partner, die mit jungen Menschen in Kontakt stehen, sei es in der Schule, im Verein, in anderen Beratungsstellen. Deshalb ist das Thema Vernetzung für uns von zentraler Bedeutung bei dem Vorhaben, Potentiale zu fördern, zu unterstützen, Unsicherheiten zu beseitigen und den Weg ins Studium transparent zu machen.“ erklärt Dr. Uwe Grebe, Geschäftsführer des Studentenwerks Marburg.

Und so stand die erste große Projekt-Veranstaltung am Samstag im Studentenhaus ganz unter dem Motto „Vernetzung“. Das Studentenwerk lud – in Kooperation mit der Philipps-Universität – ein zur Vernetzungskonferenz „Campus Marburg All In!“. Rund 120 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter Vertreter der Stadt, der Arbeitsagentur, des Stadtelternbeirats, verschiedene Marburger Vereine, viele Studierende und Universitätsangehörige. Universitätsvizepräsidentin Prof. Dr. Evelyn Korn unterstrich in ihrem Grußwort die Wichtigkeit einer gelungenen Integration.

Parcours Campus all inParcours Campus all inEs galt zunächst einen interaktiven Parcours zu durchlaufen. Hier wurden unter anderem in Videosequenzen Interviews eingespielt, in denen junge Marburger „Bildungsinländer“ Einblick gaben in ihre individuelle Bildungsbiografie, also ihre Erfahrung mit dem deutschen Schulsystem und ihre Eindrücke und Erfahrungen mit dem Einstieg in das Studium.

Anschließend präsentierte Stefanie Wendt vom Projektteam „Campus Marburg All In!“ die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die im November vergangenen Jahres unter den Studierenden der Philipps-Universität durchgeführt wurde. Die Studie zeigt klar: Studierende mit ausländischen Wurzeln haben mehr finanzielle Probleme als ihre deutschen Kommilitonen und öfter Schwierigkeiten, ein Zimmer zu finden. Jeder Vierte hat bereits diskriminierende Erfahrungen gemacht. Die Studienfinanzierung birgt für die Zuwandererkinder mehr Probleme als für ihre Kommilitonen.

Der soziale Status ihrer Eltern ist deutlich niedriger. Durchschnittlich müssen sie mit 690 Euro und damit etwa 100 Euro weniger pro Monat auskommen als die deutschen Studierenden. Die jungen Menschen fühlen sich von den meisten universitären, städtischen und Studentenwerks-Institutionen zwar recht gut unterstützt, die Erkenntnis lautet aber auch: Nur einer von neun Studierenden mit Migrationshintergrund kennt die relevanten Beratungsstellen, obwohl zwei von drei Befragten sie gern nutzen würden. An dieser Stelle setzt das Konzept des Projekts ein: nämlich bestehende Beratungsangebote und Anlaufstellen zu vernetzen und transparent zu machen.

Parallel ergaben sich am Samstag in Gruppenarbeiten noch zusätzliche Anregungen für konkrete Handlungsvorschläge. So stand auf der Ideensammlung unter anderem der Vorschlag, mehr soziale Einbeziehung durch außeruniversitäre Tätigkeiten und Engagement z.B. im Hochschulsport oder im Begegnungszentrum des Studentendorfs zu erreichen. Außerdem war es vielen Beteiligten wichtig, auch innerhalb der Universität bessere Austauschmöglichkeiten unter Studierenden einerseits aber auch unter Studierenden und Lehrenden andererseits zu etablieren. All diese Ergebnisse und Anregungen werden nun genau ausgewertet . „Über den Status der jeweiligen Umsetzung wird in einer Folgeveranstaltung im November berichtet“, sagt Martin Baumgarten, Verpflegungsleiter des Studentenwerks Marburg und gleichzeitig Projektleiter von ‚Campus Marburg All In‘.